Oachkatzelschwoaf, Tag 3

Hallo Freunde,

hier also der letzte Bericht über meine Wien-Reise. Der Tag begann wie immer früh und mit der Busfahrt in die Stadt. Zuerst hielten wir am Hundertwasserhaus.

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Wie ihr schon sehen könnt bin ich stets mit meiner supertollen und 2891827981 Euro teuren Spiegelreflexkamera unterwegs um solche Momente angemessen und qualitativ hochwertig einzufangen. Und Photoshop beherrsche ich auch unglaublich gut,deshalb merkt man bei meinen Bildern auch nie, wenn sie doch nicht so gut geworden sind.

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Die öffentlichen Toiletten sind hier übrigens auch im Hundertwasser-Stil errichtet. Das war es dann auch schon an Fotos, in das Haus durften wir natürlich nicht rein, da dort viele Menschen leben die zu viel Geld haben und keine fremden Touristen in ihre Wohnungen lassen wollen.

Anschließend wurden wir weiter Richtung Stadt gefahren und hatten dann wieder Freizeit. Meine Eltern und ich haben zuerst die Kapuzinergruft besichtigt. Da sind alle österreichischen Kaiser und Kaiserinnen begraben und wir Touristen dürfen da gegen ein kleines Entgeld einmal durchmarschieren. Fotos zu machen fand ich dann doch etwas unangemessen. Danach wollten wir zur Wiener Hofburg und uns die berühmten Lippizaner anschauen. Für einen Besuch der Show müsste man praktisch einen Kredit aufnehmen und so haben wir uns darauf beschränkt uns die Pferde in ihren Boxen anzusehen. Hat auch was-das Pferd frisst und guckt und frisst und dreht sich und frisst und guckt. Aber in der Show wäre sicher auch nicht mehr passiert. Meinen Vater zog es schon bald in den Innenhof von dem aus schreckliche Klänge mein Trommelfell beleidigten.

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Na sowas, ein Blasmusikkonzert. Wir blieben selbstverständlich bis zum bitteren Ende und stellten uns dann für den Verkauf der Eintrittskarten für das Sissimuseum an. Mit kleinen Audioguides ausgerüstet marschierten wir los. Erster Raum: Porzellan. Zweiter Raum: Porzellan. Dritter Raum: Häßliches Porzellan. Vierter Raum: Noch mehr häßliches Porzellan. Und nun ratet mal, was in den nächsten fünfundneunzig Räumen ausgestellt war? Nein, keine lustigen Babyeinhörner. Falsch, auch kein Blasmusikkonzert (das kam doch vorhin schon!). Richtig, das Porzellan der kaiserlichen Familie der letzten eintausendsiebenhundertdreiundvierzig Jahre. Die Person im Audioguide fand das auch gut so und erzählte unablässig die Geschichte jedes einzelnen der zehntausend Porzellantellerchen. Irgendwann stellte ich das Gerät aus und musste dann drei Stunden auf meinen Vater warten, der sich die spannenden Stories natürlich nicht entgehen lassen konnte. Die letzten drei Räume waren dann Sissi gewidmet. Ein weniger irreführender Name des Museums wäre angebracht denke ich.

Natürlich meldete sich schnell der Hunger und wir fanden tatsächlich ein Restaurant in dessen Speisekarte Apfelstrudel unter „Hauptgerichte“ aufgeführt wurde!

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Auf dem Foto sieht der Apfelstrudel kleiner aus als er eigentlich war- er hat super geschmeckt und ich wurde wirklich ordentlich satt. Kann aber auch daran liegen, dass ich mir zum Nachtisch noch einen kleinen Apfelstrudel genehmigt habe.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder gen Heimat. Unsere Ankunft verzögerte sich dieses Mal um ganze vier Stunden, da die Rentner unbedingt einen „kleinen“ Umweg fahren wollten um dort die tolle Aussicht zu genießen. Als ich dann aufgewacht bin, konnte ich mich nur noch an dem Anblick der schönen Autobahn erfreuen.

Servus!

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Veröffentlicht in Wien

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